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Ratgeber

Was verdient ein Friseur 2026?

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Eine Friseurin verdient 2026 mindestens 13,90 Euro brutto je Stunde, den gesetzlichen Mindestlohn, ab 2027 sind es 14,60 Euro. In Nordrhein-Westfalen gilt für alle Salons ein Tariflohn von 14,60 bis 16,17 Euro für Gesellinnen und 19,04 Euro für Meister, die einen Salon leiten. Bei 39,5 Stunden in der Woche sind 14,60 Euro rund 2.500 Euro brutto im Monat.

Mindestlohn ab 1. Januar 2026
13,90 Euro je Stunde
Fünfte Mindestlohnanpassungsverordnung, Stand 1. Januar 2026
Tariflohn Gesellin in NRW 2026
14,60 bis 16,17 Euro je Stunde
Tarifregister Nordrhein-Westfalen, Friseurhandwerk, Stand 1. Januar 2026
Ausbildung im ersten Jahr, Beginn 2026
mindestens 724 Euro im Monat
Bekanntmachung zur Mindestvergütung für Berufsausbildungen 2026, Stand 1. Januar 2026
Eine Friseurin ordnet am Ende des Tages Scheren, Kämme und Bürsten an ihrem Arbeitsplatz.
Was eine Friseurin verdient, hängt vor allem am Bundesland und am Abschluss. Bild: KI generiert.

Was eine Friseurin 2026 mindestens verdient

Für Friseurinnen und Friseure gilt mindestens der gesetzliche Mindestlohn. Seit dem 1. Januar 2026 sind das 13,90 Euro brutto je Stunde. Am 1. Januar 2027 steigt er auf 14,60 Euro.

Einen eigenen Mindestlohn nur für Friseure gibt es nicht. In manchen Bundesländern gilt aber ein Tarifvertrag für alle Salons, auch für die, die keinem Verband angehören. Dann liegt die Untergrenze höher.

Tariflohn für Friseure in Nordrhein-Westfalen

In Nordrhein-Westfalen gilt der Tarifvertrag seit dem 1. Januar 2026 für alle Salons. Eine Gesellin direkt nach der Ausbildung bekommt dort 14,60 Euro je Stunde, ab 2027 dann 15,30 Euro. In der obersten Gruppe sind es 16,17 Euro. Eine Meisterin, die den Salon leitet, bekommt 19,04 Euro, ab 2027 dann 19,96 Euro. Die Woche hat dort 39,5 Stunden.

Tarifliche Stundenlöhne im Friseurhandwerk Nordrhein-Westfalen, gültig für alle Salons im Land.
Gruppeab 1. Januar 2026ab 1. Januar 2027
Gesellin direkt nach der Ausbildung14,60 Euro15,30 Euro
Gesellin, die überwiegend selbstständig arbeitet15,23 Euro15,96 Euro
Gesellin in der obersten Gruppe16,17 Euro16,94 Euro
Meisterin ohne Leitungsaufgabe15,23 Euro15,96 Euro
Meisterin als Leiterin des Salons19,04 Euro19,96 Euro

Rechnen Sie den Stundenlohn auf den Monat hoch, sind 14,60 Euro bei 39,5 Stunden in der Woche rund 2.500 Euro brutto. Wer in Teilzeit arbeitet, bekommt entsprechend weniger.

Friseurgehalt in anderen Bundesländern

Der Zentralverband des Deutschen Friseurhandwerks hat die Tariflöhne der Länder zuletzt mit Stand 1. September 2024 verglichen. Die Zahlen sind also älter als die Tariflöhne aus Nordrhein-Westfalen für 2026. In Baden-Württemberg lag der Grundlohn damals bei 2.141,30 Euro im Monat, in Hessen bei 2.167,06 Euro und in Nordrhein-Westfalen bei 2.354,67 Euro.

Tarifliche Monatslöhne für Vollzeit in drei Bundesländern, Stand 1. September 2024, nach dem Branchenbericht des Zentralverbands.
BundeslandGrundlohnSpitzenkraftHöchster Tariflohn
Baden-Württemberg2.141,30 Euro2.431,10 Euro3.348,80 Euro
Hessen2.167,06 Euro2.582,44 Euro3.416,42 Euro
Nordrhein-Westfalen2.354,67 Euro2.712,06 Euro2.944,62 Euro

In Bayern, Berlin, Brandenburg, Niedersachsen, im Saarland und in Mecklenburg-Vorpommern lag der tarifliche Grundlohn damals beim gesetzlichen Mindestlohn. Ob sich das seitdem geändert hat, erfahren Sie bei der Friseur-Innung Ihres Landes.

Was Auszubildende im Friseurhandwerk verdienen

Wer 2026 eine Ausbildung beginnt, bekommt mindestens 724 Euro im ersten, 854 Euro im zweiten und 977 Euro im dritten Jahr. In Nordrhein-Westfalen liegt der Tarif darüber: Seit dem 1. August 2026 sind es 785 Euro, 910 Euro und 1.065 Euro.

Monatliche Vergütung in der Friseurausbildung, Mindestbetrag für Ausbildungsbeginn 2026 und Tarif in Nordrhein-Westfalen.
AusbildungsjahrGesetzlicher MindestbetragTarif Nordrhein-Westfalen ab 1. August 2026
1. Jahr724 Euro785 Euro
2. Jahr854 Euro910 Euro
3. Jahr977 Euro1.065 Euro

2023 lernten in Deutschland 13.509 junge Menschen den Beruf. 32,1 Prozent davon waren männlich.

Trinkgeld zum Friseurgehalt

Trinkgeld gehört nicht zum Lohn, ist für Angestellte aber steuerfrei. Es muss freiwillig von der Kundschaft kommen. Wie viel üblich ist, steht bei Trinkgeld beim Friseur.

Ob der Salon zusätzlich am Umsatz beteiligt, steht im Arbeitsvertrag. Fragen Sie im Vorstellungsgespräch danach, und lassen Sie sich die Regel schriftlich geben.

Wovon das Friseurgehalt abhängt

Vier Dinge bestimmen, was am Monatsende auf Ihrem Konto steht:

  • Das Bundesland: Gilt dort ein Tarifvertrag für alle Salons, liegt der Lohn über dem Mindestlohn.
  • Ihr Abschluss: Mit dem Meisterbrief steigt der Tariflohn, vor allem wenn Sie einen Salon leiten.
  • Ihre Aufgaben: Wer selbstständig arbeitet oder Verantwortung trägt, rückt in eine höhere Gruppe.
  • Ihre Stunden: Viele Friseurinnen arbeiten in Teilzeit und verdienen entsprechend weniger.

Die meisten Salons sind klein. Rund 70 Prozent haben weniger als 5 Beschäftigte. Wie Sie mit dem Meisterbrief mehr verdienen und was die Weiterbildung kostet, steht bei Friseurmeister werden.

Häufige Fragen

Was verdient ein Friseur im Monat?

Ein Friseur verdient 2026 beim Mindestlohn von 13,90 Euro je Stunde rund 2.400 Euro brutto im Monat, wenn er 40 Stunden in der Woche arbeitet. In Nordrhein-Westfalen sind es nach Tarif mit 14,60 Euro und 39,5 Stunden rund 2.500 Euro brutto. Meister, die einen Salon leiten, verdienen mehr.

Wie hoch ist der Mindestlohn für Friseure 2026?

Der Mindestlohn für Friseure liegt 2026 bei 13,90 Euro brutto je Stunde, wie für alle Beschäftigten. Am 1. Januar 2027 steigt er auf 14,60 Euro. In manchen Ländern gilt ein höherer Tariflohn für alle Salons.

Was verdient ein Friseurmeister nach Tarif?

Ein Friseurmeister, der einen Salon leitet, verdient in Nordrhein-Westfalen seit Januar 2026 mindestens 19,04 Euro je Stunde, ab 2027 dann 19,96 Euro. Ohne Leitungsaufgabe sind es 15,23 Euro.

Was verdienen Friseur-Azubis 2026?

Friseur-Azubis, die 2026 beginnen, bekommen mindestens 724 Euro im ersten, 854 Euro im zweiten und 977 Euro im dritten Jahr. In Nordrhein-Westfalen sind es nach Tarif 785, 910 und 1.065 Euro.

Ist Trinkgeld beim Friseur steuerfrei?

Ja, Trinkgeld ist für angestellte Friseurinnen und Friseure steuerfrei, wenn die Kundschaft es freiwillig gibt. Für Salon-Inhaber gilt das nicht, bei ihnen zählt Trinkgeld zu den Einnahmen.

Quellen und Methodik

Quellen und Lizenzen

  1. § 1 Fünfte Verordnung zur Anpassung der Höhe des Mindestlohns, Bundesministerium der Justiz, gesetze-im-internet.de,
  2. Tarifbereich Friseurhandwerk Nordrhein-Westfalen, Vergütungen ab 1. Januar 2026 und 1. Januar 2027, Ausbildungsvergütungen ab 1. August 2026, Tarifregister Nordrhein-Westfalen, Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen,
  3. Bekanntmachung zur Fortschreibung der Höhe der Mindestvergütung für Berufsausbildungen (2026), Bundesministerium der Justiz, gesetze-im-internet.de,
  4. Branchenbericht Friseurhandwerk 2023/24, Tabellen 3 und 7, Zentralverband des Deutschen Friseurhandwerks,
  5. § 3 Einkommensteuergesetz, Nummer 51 Trinkgelder, Bundesministerium der Justiz, gesetze-im-internet.de,

Wie die Texte entstehen

Eine KI hat die wiederkehrenden Sätze auf den Seiten formuliert, die Ratgeber und das Glossar mitgeschrieben, Quellen gesucht und die Bilder erzeugt. Name, Adresse und Kontaktdaten der Salons stammen dagegen unverändert aus OpenStreetMap. Sie verarbeitet ein festes Programm und keine KI.

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Stand dieser Angaben: 3. Oktober 2026.